Willkommen beim Muotathaler Wetterprophet Silvan Betschart
Der «Meteorologen-Verein Innerschwyz» wurde 1947 im Muotathal gegründet, damals noch unter dem Namen «Katholischer Meteorologen-Verein Innerschwyz». Als ob die Wettervorhersagen etwas mit Kirche, Papst oder Übernatur zu tun hätte! Einer der Gründe für die Entstehung des Vereins war das Aufkommen des Radios und die Befürchtung, dass das Prophezeien des Wetters und somit die sorgfältigen Naturbeobachtungen verloren gehen würden, wenn alle nur noch den Bericht im Radio hören. Spätestens mit der Erfindung des Fernsehens bewahrheitete sich jenes Misstrauen.
Wintermonat: Vom 1. bis 14. halten die kühlen und nassen Tage an, in den oberen Lagen Schnee. Morgartenfeier (15.) trocken. Vom 16. bis Ende wird es wärmer mit sonnigen Tagen, den Dachsen schmilzt fast das Fett unter dem Winterfell weg, Föhneinbruch.
Christmonat: Vom 1. bis 10. wird es kühler, die Schneekanonen in den Bergen kommen auf Betriebstemperaturen, mehrheitlich schön. Vom 11. bis 20. kommt Schnee bis in die tieferen Lagen, die Sonne ist wenig zu sehen. Vom 21. bis 31. Schnee in grossen Mengen, weisse Weihnachten in den Bergen ist garantiert.
Jänner: Vom 1. bis 15. windig mit wenig Niederschlag und teilweise Sonne. Am 17. sonnig, die Hornschlittenfahrer auf dem Stuckli blühen so richtig auf in der Wintersonne. Vom 18. bis 31. wechselhaftes Winterwetter.
Horner: Vom 1. bis 10. Kälteeinbruch. Den Klimaforschern zerbricht das Schreibmaterial vor lauter Kälte in den Händen. Vom 11. bis 20. scheint die Sonne an mehreren Tagen. Vom 21. bis Ende kommt nochmals Schnee.
März: Anfangs bis 10. schönes Skiwetter. Ab 11. bis 31. mindestens 7 Tage mit Niederschlag, der Rest mehrheitlich sonnig. Heiliger St. Josef (19.) schön. April: Vom 1. bis 10. kein Scherz, die Ostern werden rauluftig, Schnee in den Bergen nicht ausgeschlossen. Ostermontag (6.) trocken mit wenig Sonne. Vom 11. bis 20. zu kalt und nass für Frühlingsgefühle.
Zusammenfassung: Der Winter kommt genau richtig mit Schnee, Kälte und ein paar Aussetzern zwischendurch, dauert aber länger als erwartet. Der Frühling lässt auf sich warten und wird zu nass.
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